Internationaler Tag gegen Rassismus in Hannover 2015

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Die Landeshauptstadt Hannover lädt zur Teilnahme an der großen Veranstaltungsreihe ein.

Die Landeshauptstadt Hannover beteiligt sich auch in diesem Jahr an der Internationalen Woche gegen Rassismus in Hannover und lädt Sie herzlich zu einer breiten Auswahl von Veranstaltungen ein. Während der Veranstaltungswoche findet in der VHS eine Ausstellung zur Aufarbeitung der NSU-Morde statt.

16. März, 17:00-18:30 Uhr Auftaktkundgebung
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25. März, 18:00 Uhr Vortrag: „Kritische Zwischenbilanz"

 

Internationale Woche gegen Rassismus 2015

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus widmen sich alljährlich deutschlandweit der Arbeit gegen Diskriminierung, Rassismus und Rechtsextremismus. Seit Jahren ist in Hannover ein breites Bündnis aktiv, um innerhalb dieses Zeitraumes Veranstaltungen zu diesen Themenbereichen anzubieten. In Zeiten wie diesen mit vielen Menschen auf der Flucht, PEGIDA-Demonstrationen und Anschlägen gegen Zeitungen gewinnen die Themen Rassismus und Intoleranz leider an Aktualität. Besonders schwierig wird es, wenn sich Rassismus und Intoleranz hinter einem „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen…“ verstecken. Denn in vielem, was nach außen hin tolerant und demokratisch wirkt, verbirgt sich doch auch immer wieder ein diskriminierender Gedanke.

In diesem Jahr möchte das Bündnis sensibilisieren, ein wenig genauer hinzuhören und hinzuschauen. Es möchte in der Woche informieren, diskutieren und motivieren, Diskriminierung zu benennen und gemeinsam für Respekt und ein vielfältiges Miteinander einzutreten.

Hier ein Überblick:

16. März, 17:00-18:30 Uhr  Auftaktkundgebung mit Regisseurin Mo Asumang am Kröpcke.

16. März, 19:00-21:30 Uhr  Filmvorführung: „Die Arier“ mit Regisseurin Mo Asumang im Haus der Jugend (Europasaal)

17. März, 19:30 Uhr  Vortrag und Diskussion mit der Journalistin Simone Rafael: „Wenn der Mob regiert... von der Straße in die Parlamente?“

18. März, 18:00 Uhr  Workshop: „Parolen paroli bieten“ mit Miraz Gäntzel und Tom Weller im Loccumer Hof

18. März, 18:00-20:00 Uhr  Diskussion: „Tatort im und vor dem Stadion: Fußball, Fans und Rassismus? Fußball und die 'Rechte' – Rassismus und Hooligans gegen Salafisten“

19. März, 19:00 Uhr  Szenische Lesung: „Lampedusa, 3. Oktober 2013 - Wenn aus der Parole 'das Boot ist voll' eine Katastrophe wird.“ (Im Bildungverein)

20. März, 11:30-14:00 Uhr  Projektvorstellung: „Spurensuche in Hannover“. Ergebnisse der Projektwochen im Zweiten Bildungsweg der VHS. (Im großen Saal der VHS)

21. März, 10:00-17:00 Uhr  Empowerment-Workshop: „Strategien gegen Rassismus“ (DGB-Haus, Saal 1)

22. März, 15:00 Uhr  Feierstunde: „Gedenken an die ermordeten Zwangsarbeiter/innen im Frühjahr 1945“ (Gedenkstätte Ahlem)

23. März, 19:00 Uhr  Diskussion: „Rechtspopulismus als Programm – eine Auseinandersetzung mit der AfD“. Mit Erika Schneider und Ralf Beduhn in der GEW Hannover

25. März, 18:00-20:00 Uhr  Vortrag: „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ (Haus der Region)

25. März, 18:00-20:00 Uhr  Diskussion: „Die sanfte Seite? Frauen im modernen Rechtsextremismus“ mit Dr. Esther Lehnert (Haus der Region)

25. März, 18:00 Uhr  Vortrag: „Kritische Zwischenbilanz der politischen, juristischen und gesellschaftlichen Aufarbeitung des NSU-Komplexes“

Nachstehend finden Sie den Flyer mit allen Terminen und weiterführenden Informationen zum Download:

Internationale Wochen gegen Rassismus

Die Landeshauptstadt Hannover beteiligt sich jährlich mit zahlreichen Veranstaltungen.

Die Antirassismus-Wochen werden in der Landeshauptstadt Hannover von einem breiten Bündnis aus Gewerk­schaften, Stiftungen, Bildungsagentur, VHS und dem Büro des Ober­bürgermeisters nun bereits zum fünften Mal ausgerichtet.

Dies ist die Vorgeschichte:

Der „Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung“, auch Welt-Antirassismus-Tag genannt, wurde 1966 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (Resolution 2142 [XXI] vom 26. Oktober 1966) ausgerufen. Er findet jedes Jahr am 21. März zur mahnenden Erinnerung an das „Massaker von Sharpeville“ des südafrikanischen Apartheid-Regimes von 1960 statt. 1979 forderte die UNO-Generalversammlung zudem in einer weiteren Resolution (34/24 vom 15. November 1979) ihre Mitgliedsstaaten auf, alljährlich beginnend mit dem 21. März eine Woche der Solidarität mit den Gegnern und Opfern von Rassismus zu organisieren.

In Deutschland werden die Aktivitäten rund um die Internationale Woche gegen Rassismus bzw. dem Internationalen Tag gegen Rassismus seit seiner Gründung 1994 vom Interkulturellen Rat in Deutschland e. V   koordiniert. Der Interkulturelle Rat gibt Anregungen für Veranstaltungen und Themen, vernetzt Aktive und Interessierte und dokumentiert die deutschlandweit stattfindenden Veranstaltungen. Bis zum Jahr 2007 wurden die Aktivitäten in Deutschland in einer Woche gebündelt. Auf Grund der Vielzahl der Veranstaltungen und der steigenden Beteiligung hat der Interkulturelle Rat erstmals im Jahr 2008 den Aktionszeitraum ausgeweitet und die Internationalen Wochen gegen Rassismus ausgerufen.

Weitere Informationen

 
    Kommunalpolitik     Menschenrechte
 

 


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