SPD – Politik ist Bildungspolitik (Bericht zur AfB auf dem Landesparteitag)

2014-02-22_elke_150
 

Unter dieser Leitlinie ist der neue Landesvorstand vor zwei Jahren angetreten, die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in Niedersachsen ins Bewusstsein nicht nur von Genossinnen und Genossen sondern aller Bürgerinnen und Bürger zu bringen. Das hieß zunächst, die Kontakte zu den Unterbezirken und Ansprechpartner/innen in den Unterbezirken auszubauen. Nur wer weiß, welche Themen in den Unterbezirken wichtig sind und welche Probleme es gibt, kann Hilfe und Unterstützung anbieten.

 

 

Seit knapp einem Jahr gibt es die Aktion „Bildung vor Ort“ – „AfB vor Ort“ und die Rückmeldungen aus den Unterbezirken zeigen, dass dies ein wichtiger Schritt war. Die anstehenden Themen im Bereich „Bildung“ können jedoch nur dann zur Zufriedenheit aller gelöst werden, wenn auch alle direkt Beteiligten -Eltern, Schüler und Fachleute- mit einbezogen werden, also deren Ziele, Fachwissen und Erfahrungen beachtet werden.
Ergebnis der gemeinsamen Arbeit ist ein Positionspapier, das ständig überarbeitet und erweitert wird. Für den Landtagswahlkampf haben wir einen Flyer erstellt, der die wichtigsten Bereiche der Bildungspolitik aufgriff und die Position der SPD zu den Themen darstellte. Alle Unterbezirke haben diesen Flyer genutzt. Wir haben viel Zustimmung erfahren.

Besonders intensiv haben wir uns mit den Themen „Inklusion“ und „Berufliche Bildung“ beschäftigt. Im Juni vergangenen Jahres haben wir einen Informationsbesuch in der Oswald-Berkhan-Schule absolviert –einer Schule, in der seit langem über Inklusion nicht nur diskutiert sondern sie umgesetzt wird. Gemeinsam mit Eltern, Lehrern, Abgeordneten, Schulträgern haben wir über Umsetzungsmöglichkeiten, aber auch über Probleme und Schwierigkeiten gesprochen. Eine daraufhin eingerichtete Arbeitsgruppe beschäftigt sich weiter mit diesem Thema. Die Ergebnisse werden wir vorstellen.

Im September fand in Hannover eine Veranstaltung zum Thema „Berufliche Bildung“ statt. Gemeinsam mit unserem Wirtschaftsminister, Elternvertretungen, Schulleitungen, Handwerkskammer, Bildungsbehörden und Gewerkschaften diskutierten wir über die Probleme, die Schulabgänger beim Eintritt ins Berufsleben haben. Hamburger Erfahrungen bei der Vermittlung auch von benachteiligten Jugendlichen wurden im Hinblick auf Übertragbarkeit diskutiert. Eine ausführliche Dokumentation zu dieser Veranstaltung liegt vor. Auch hier ist eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die weiter an diesem Thema arbeitet.

In den nächsten Monaten ist eine Veranstaltung zum Thema „Lehrerbildung“ geplant. In Vorbereitung auf das neue Kitagesetz wird es in allen vier Bezirken Informationsveranstaltungen geben.

Es ist schön festzustellen, dass viele Interesse an Bildungsthemen haben und bereit sind, mitzuarbeiten. Ganz herzlichen Dank an alle, die bereit waren, Kenntnisse, Zeit und anderes einzubringen. An alle ergeht die Einladung, in unsere Runde zu kommen und mitzumachen. Wir sind überzeugt, mit unserer Arbeit Beiträge zu guter Bildungspolitik zu liefern. Wenn andere das auch so sehen und unsere Arbeit nutzen, sind wir zufrieden.
 

Elke Tonne-Jork

 

 

 
    Bildung und Qualifikation     Niedersachsen     Parteileben
 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Selbstverständlich beachten wir die Vorschriften des Datenschutzes.
Hier geht es zur Datenschutzerklärung.

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.